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9 April, 20109 April, 2010 1 Kommentare Nicht kategorisiert Nicht kategorisiert

Vom Lago Maggiore über S.Bernadino und Splügenpass

Laggo Maggiore 2007 Mitte September

 

Die erste große Tour mit dem Moped, aber bis zum Lago Maggiore, zu zweit und dann noch 11 Tage, da geht in die Koffer nicht genug Ballast, also muss das Moped hukepack.VerladungVerladung

 

Das Moped gut verzurrt kann es dann morgen früh auf in den Süden gehen, da es die ersten große Tour mit dem Moped auf dem Hänger ist, habe ich nach 100 km schon mal nachgesehen ob auf dem Hänger noch alles senkrecht ist und nicht, dass mein Moped uns überholt wenn ich mal bremsen muss.

 

Nach einer doch unerwartet anstrengenden Fahrt von über 600km in mehr als 9 Stunden, da wir zu allem Überfluss auch einen Stau hatten, war unsere gebuchte Hütte ein echter Lichtblick, erst mal super eingerichtet mit allem Kommfort und dann auch noch ein traumhafter Blick vom Balkon über die Gartenanlage mit Pool und den Lago Maggiore und seinen westlichen Bergen.Sicht vom BalkonSicht vom Balkon

 

Gleich am zweiten Tag haben wir die nähere Umgebung erkundet und eine kleine Seerundfahrt gemacht, allerdings ist die Uferstraße auch Ende September noch sehr mit Touristen aller möglichen Nationen überfüllt, so das die Rundfahrt eher zur Schleichfahrt mutierte und ich mich gleich in der Unterkunft angekommen daran machte für den nächsten Tag eine schöne Tour zu planen. Allerdings hatte ich zu diesem Zeitpunkt nur mein Aldi-Navi und fürs Moped auch nur eine Halterung der Marke Eigenbau, auch das dieses Navi max. 6 Zwischenziele speicherte, tat dem erfolgreichen planen keinen Abbruch, so habe ich die ersten 6 Zwischenziele abgespeichert und die anderen aufgeschrieben und wenn die abgefahren waren, gabs eine Pause und die nächsten wurden eingegeben ...herlicher Ausblick......herlicher Ausblick...

 

Und so war es auch überhaupt kein Problem eine ganze Tour zu planen und durchzuführen, zumindest wenn man wusste wohin es gehen sollte, so sind wir auch am S.Bernadino gelandet und hatten bis dahin eine super tolle und sehr Kurven und Kehrenreiche Strecke zurückgelegt....am Pass......am Pass...

 

Nach einer ausgibigen Pause um das Sitzfleisch zu lockern, einen schönen heißen Kaffee und ein paar Schnittchen, ging es dann weiter Richtung Splügenpass, wenn wir schon mal unterwegs sind, muß es sich auch lohnen, aber bevor wir via Splügenpass uns Italien nähern, noch mal eine kleine Rast an einem sehr schönen AussichtspunktBergsee kurz hinterm S.BernadinoBergsee kurz hinterm S.Bernadino

 

Weiter gings über die Grenze, die ich beinahe übersehen hätte, da auf schweizer Seite niemand zu sehen war und die italienische Seite hinter einer Bergkuppe war, hab ich doch glatt den italienischen Grenzer übersehen und der fand das garnicht lustig, aber durch eine beherzte Vollbremsung und einer Entschuldigung konnte ich die Situation retten und wir sind ohne Strafe davon gekommen. Weiter gings am schonen Comer See vorbei, natürlich nicht ohne Pause um der Schönheit dieser Gegend zu huldigen.Comer SeeComer See

 

Und nun kam es noch mal richtig dicke, von Menaggio bis Porlezza am Luganer See und weiter fast die gesammte Uferstraße bis Lugano, Stau, Stau ohne Ende, es war die Hölle, uns brannte der Hintern, mir taten auch langsam die Finger weh vom ständigen Kuppeln, Gas geben und wieder bremsen, nach endlosen Stunden, keine Ahnung wie viele genau, sind wir wieder in unseren Domiziel angekommen. Das Moped abgestellt und nur noch raus aus den Klamotten und die Beine hoch.

 

Das war einer der schönen Touren in unserer Zeit am Lago Maggiore.

TagsTags: pässe schweiz italien 
9 April, 20109 April, 2010 0 Kommentare Nicht kategorisiert Nicht kategorisiert

Vom Lago Maggiore nach S.Moritz und übern Bernina Pass

Heute geht es von unseren Domiziel in Luino wieder in die Schweiz, die Straßen sind halt einfach besser und nicht so stark befahren wie in Italien, außerdem gibt es hier nun mal die schöneren Kurven hoch zu den Pässen.

Allerdings begrüßt uns der heutige Morgen mit wolkenverhangenen Bergen am so gesehen, nicht mehr so schönen Lago Maggiore . ...düstere Wolken über'n Lago Maggiore...düstere Wolken über'n Lago Maggiore

 

Aber bei schönem Wetter kann ja jeder fahren und da wir echte deutsche sind und keine weichgespülten Italiener;),

geht es entlang der Uferstraße am Lago di Como auf der SS 36 vorbei am Lago di Mezzola und einem kleinen Abstecher an die St. Fedelino bay, (wunderschöner Aussichtspunkt, leider kein Foto) in Richtung Schweiz.Richt. Sankt Moritz...Richt. Sankt Moritz...

 

Auf schweizer Seite, geht es die B 3 weiter Richtung Sankt Moritz, wuderschönen Serpentinen folgend empor zum Maloja Pass mit herlichem Aussichtspunkt hinunter ins Tal und auf die zurückliegenden Kehren....hinauf zum Maloja Pass....hinauf zum Maloja Pass.

 

Nach einer ausgiebigen Pause, frisch gestärkt mit einem herzhaften Frühstück mit Kaffee und belegten Broten, die wir uns mitgenommen hatten, ging es weiter nach Sankt Moritz, vorbei am Silser See und Silverplanasee auf der B 27 bis Sankt Moritz.Sankt MoritzSankt Moritz

 

Man soll es nicht für möglich halten, trotz der Höhe hatten wir bereits vormittags schon über 20 Grad Celsius und es badeten ein paar jugendliche im See von S. Moritz, kaum zu glauben wenn man dieses Bild vom See in Sankt Moritz sieht.See von Sankt MoritzSee von Sankt Moritz

 

Aber ganz erlich gesagt, hatten wir keine Lust uns durch die Straßen von Sankt Moritz zu schleppen, und uns die Ladenauslagen anzusehen, wohl wissend, dass dies sowieso nicht in unsere Preisklasse passt.

Also machten wir uns wieder auf die Socken, besser gesagt auf's Moped und fuhren weiter entlang der Strecke des Bernina-Express (Panoramazug von Sankt Moritz in der Schweiz nach Tresenda in Italien) Richtung Berninapass, allerdings sagte man uns, dass da oben noch richtig viel Schnee liegt und es kaum Möglichkeiten zum halten gibt.

Naja, um uns noch mal die Beine zu vertreten, hielten wir an einem schönen Aussichtspunkt, der auch gleichzeitig ein Haltepunkt des Bernina-Express ist....Richtung Bernina Pass...Richtung Bernina Pass

 

Die Leute hatten uns wirklich keine Märchen erzählt, auf dem Pass lag gut und gerne schon wieder 1 Meter Schnee, die Straßen waren zwar frei, aber es gab keine Möglichkeit mit unserem Panzer auf zwei Räder auf einen Parkplatz zu kommen, dass war einfach zu gefährlich, denn wenn die PAN in Schieflage gerät, gibt es kein halten mehr(320kg Gewicht). Also genossen wir die graniose Landschaft im vorbeifahren und hielten erst wieder auf der anderen Seite im Tal....da oben sind wir drüber......da oben sind wir drüber...

 

Es war einfach eine super tolle Tour, die man jeden wirklich empfehlen kann, wir hatten unterwegs super Schräglagen, herliche Berge, kristallklare Seen und graniose Täler in die wir blickten, eine rings um geile Tour.

TagsTags: italien lago maggiore 
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Harryheilbutt
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Touren rund um den Lago Maggiore
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