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Vom Lago Maggiore über S.Bernadino und Splügenpass
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Laggo Maggiore 2007 Mitte September
Die erste große Tour mit dem Moped, aber bis zum Lago Maggiore, zu zweit und dann noch 11 Tage, da geht in die Koffer nicht genug Ballast, also muss das Moped hukepack.
Das Moped gut verzurrt kann es dann morgen früh auf in den Süden gehen, da es die ersten große Tour mit dem Moped auf dem Hänger ist, habe ich nach 100 km schon mal nachgesehen ob auf dem Hänger noch alles senkrecht ist und nicht, dass mein Moped uns überholt wenn ich mal bremsen muss.
Nach einer doch unerwartet anstrengenden Fahrt von über 600km in mehr als 9 Stunden, da wir zu allem Überfluss auch einen Stau hatten, war unsere gebuchte Hütte ein echter Lichtblick, erst mal super eingerichtet mit allem Kommfort und dann auch noch ein traumhafter Blick vom Balkon über die Gartenanlage mit Pool und den Lago Maggiore und seinen westlichen Bergen.
Gleich am zweiten Tag haben wir die nähere Umgebung erkundet und eine kleine Seerundfahrt gemacht, allerdings ist die Uferstraße auch Ende September noch sehr mit Touristen aller möglichen Nationen überfüllt, so das die Rundfahrt eher zur Schleichfahrt mutierte und ich mich gleich in der Unterkunft angekommen daran machte für den nächsten Tag eine schöne Tour zu planen. Allerdings hatte ich zu diesem Zeitpunkt nur mein Aldi-Navi und fürs Moped auch nur eine Halterung der Marke Eigenbau, auch das dieses Navi max. 6 Zwischenziele speicherte, tat dem erfolgreichen planen keinen Abbruch, so habe ich die ersten 6 Zwischenziele abgespeichert und die anderen aufgeschrieben und wenn die abgefahren waren, gabs eine Pause und die nächsten wurden eingegeben
Und so war es auch überhaupt kein Problem eine ganze Tour zu planen und durchzuführen, zumindest wenn man wusste wohin es gehen sollte, so sind wir auch am S.Bernadino gelandet und hatten bis dahin eine super tolle und sehr Kurven und Kehrenreiche Strecke zurückgelegt.
Nach einer ausgibigen Pause um das Sitzfleisch zu lockern, einen schönen heißen Kaffee und ein paar Schnittchen, ging es dann weiter Richtung Splügenpass, wenn wir schon mal unterwegs sind, muß es sich auch lohnen, aber bevor wir via Splügenpass uns Italien nähern, noch mal eine kleine Rast an einem sehr schönen Aussichtspunkt
Weiter gings über die Grenze, die ich beinahe übersehen hätte, da auf schweizer Seite niemand zu sehen war und die italienische Seite hinter einer Bergkuppe war, hab ich doch glatt den italienischen Grenzer übersehen und der fand das garnicht lustig, aber durch eine beherzte Vollbremsung und einer Entschuldigung konnte ich die Situation retten und wir sind ohne Strafe davon gekommen. Weiter gings am schonen Comer See vorbei, natürlich nicht ohne Pause um der Schönheit dieser Gegend zu huldigen.
Und nun kam es noch mal richtig dicke, von Menaggio bis Porlezza am Luganer See und weiter fast die gesammte Uferstraße bis Lugano, Stau, Stau ohne Ende, es war die Hölle, uns brannte der Hintern, mir taten auch langsam die Finger weh vom ständigen Kuppeln, Gas geben und wieder bremsen, nach endlosen Stunden, keine Ahnung wie viele genau, sind wir wieder in unseren Domiziel angekommen. Das Moped abgestellt und nur noch raus aus den Klamotten und die Beine hoch.
Das war einer der schönen Touren in unserer Zeit am Lago Maggiore. |







